Zusammenarbeit im Team verbessern

Sie wollen die Zusammenarbeit im Team verbessern? So schaffen Sie geeignete Strukturen, ermöglichen eine transparente Kommunkation und fördern die Teamkultur.

Tipps und Tools für eine bessere Teamarbeit

“Teamwork makes the dream work.” Wunsch oder Wirklichkeit? Die Zusammenarbeit im eigenen Team zu verbessern, ist eine – zugegebenermaßen nicht einfache – Herausforderung, die es sich aber definitiv lohnt anzunehmen. Gerade als Führungskraft ist es eine der Kernaufgaben, ein Wir-Gefühl im Team und Unternehmen nachhaltig zu festigen – von dem die gesamte Mannschaft profitiert.

Was macht eine gute und erfolgreiche Teamarbeit aus?

Ein gutes Team setzt vor allem eins voraus: Zusammenhalt und Teamwork. Klare Wissensstände, transparente Kommunikation, angemessene Wertschätzung und ausreichende Gestaltungsräume sind das Fundament einer erfolgreichen Teamarbeit. Werden Mitarbeiter ausgebremst, leisten sie dementsprechend weniger, was sich auf das gesamte Team auswirkt.

Spätestens durch die Corona-Krise hat Teamarbeit eine größere Bedeutung, da im Homeoffice Mitarbeiter häufig auf sich allein gestellt sind. Teamkollegen werden virtuell getroffen, Dienstreisen durch Calls ersetzt und das Kantinenessen zum digitalen Lunch umfunktioniert. Doch auch im Büroalltag ist es wichtig, Ihr Team zu unterstützen.

Wie kann ich zum Erfolg des Teams beitragen?

Im folgenden Artikel gehen wir darauf ein, wie Sie als Führungskraft die Zusammenarbeit im Team verbessern. Welche Tricks und Tools Sie dazu nutzen können, um die Teamkultur zu stärken und Barrieren in der Teamarbeit zu überwinden.

  1. Strukturen und Prozesse definieren
  2. Gleichberechtigte Kommunikation fördern
  3. Teambuilding für mehr Wir-Gefühl
  4. Verbesserte Zusammenarbeit mit digitalen Tools

1. Strukturen und Prozesse definieren

Strukturen innerhalb des Teams geben Orientierung

Auch “flache Hierarchien” brauchen klare Regeln: Wer hat welche Befugnisse und an wen kann ich mich bei bestimmten Entscheidungen wenden? Sie als Führungskraft sollten deutlich machen, wer der richtige Ansprechpartner in welchem Aufgabenbereich ist.

Hier ist also eine eindeutige Rollenverteilung wichtig. Teammitglieder wissen oft nicht, an wen sie sich bei Fragen oder Problemen wenden können. Es entstehen schneller Fehler, Entscheidungen werden “verschleppt” oder die Beantwortung von Fragen in Ihrem Team ist nicht zufriedenstellend.

Prozessabläufe zwischen Abteilungen schaffen Klarheit

Wenn Prozesse zwischen einzelnen Teams oder Abteilungen nicht funktionieren, liegt es oft daran, dass die einzelnen Workflows nicht aufeinander abgestimmt sind. Die Verantwortung für Fehler wird jeweils auf das andere Team abgewälzt. Dadurch entstehen Konflikte, die durch Prozessoptimierung beziehungsweise Prozessmanagement gelöst werden könnten.

2 Projektleiter bei der Arbeit an einem Bildschirm
Die Teamarbeit profitiert von eindeutigen Prozessen

Gemeinsame Ziele formulieren

Die Entwicklung und Formulierung von Zielen und Visionen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl über die Teamgrenzen hinaus. Teamziele sollten klar formuliert sein, damit jeder Mitarbeiter weiß, was von ihm erwartet wird. Motivation und Begeisterung entsteht durch gemeinsame Ideen.

2. Gleichberechtigte Kommunikation fördern

Erfolgreiche Teamarbeit im Unternehmen setzt erfolgreiche Kommunikation voraus. Zum einen soll durch gute Kommunikation die Arbeit unter den einzelnen Mitarbeitern aufeinander abgestimmt werden und zum anderen werden die Stärken jedes einzelnen Teammitglieds genutzt.

Wichtig zu wissen ist immer wer für welche Aufgabe zuständig ist und dass möglichst alle auf einem einheitlichen Stand sind. Auch der reduzierte Austausch bei Remote Work mit Vorgesetzten und dem Team ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Der Zugang zu relevanten Informationen für alle Beteiligten ist entscheidend über den Erfolg.

Junges Arbeitsteam freut sich über Alternative zu awork
Der offene Austausch zählt

Transparenz schafft Durchblick

Eine transparente Kommunikation ist der Ausgangspunkt um die Zusammenarbeit im Team nachhaltig zu verbessern. Das Stichwort lautet hier Gleichberechtigung in all seinen Facetten statt Top-down-Management. Dabei sollten Sie vor allem zuhören. Nehmen Sie die Vorschläge und Ideen Ihres Teams auf und binden Sie Ihre Mitarbeiter in die Aufgabenverteilung, aber auch die Visionen des Unternehmens mit einen, damit die Stärken jedes einzelnen Teammitglieds genutzt werden. Jeder sollte die gleiche Möglichkeit haben sich zu äußern.

Konstruktive Kritik ist Wertschätzung

Bedeutend für eine gute Kommunikation ist konstruktive Kritik. Unbedingt zu beachten ist, dass persönliche Kritik an Teammitgliedern in der Unternehmenskommunkation nichts verloren hat. Kritisiert zu werden ist zwar für niemanden schön, ist aber ein wichtiger Teil in der Konfliktlösung innerhalb des Teams.

3. Teambuilding für mehr Wir-Gefühl

Damit Teamarbeit reibungslos funktioniert und ein Teamgeist entsteht, können Teambuilding-Maßnahmen helfen. Warum Teambildung ein wichtiger Aspekt für das Wir-Gefühl darstellt, wird vor allem durch das Phasenmodell nach Bruce Tuckman deutlich. Dieses sieht die folgenden 5 Phasen vor:

  • Forming – Die Orientierung: In dieser Phase findet ein erstes Kennenlernen des Teams statt, mit dem Ziel ein Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen.
  • Storming – Die Konfrontation: Bei der Rollenverteilung kommt es zwangsläufig zu Konflikten und Machtkämpfen. Der Gruppenleiter hat hier die Aufgabe zur Konfliktlösung beizutragen.
  • Norming – Die Kooperation: Das Team wächst zusammen: Es gibt eine klare Rollenverteilung, Einsicht und Vereinbarungen. Ein „Wir“-Gefühl entsteht.
  • Performing – Das Wachstum: Das Team soll erfahren, dass man in der Gruppe mehr erreicht als alleine. Die Gestaltung des Teams steht im Vordergrund.
  • Adjourning – Die Auflösung: Das Ziel des Teams ist erreicht. Es wird nun aufgelöst oder in neue Teams eingeteilt.

Gerade wenn viele Mitarbeiter aus dem Homeoffice arbeiten und der Kontakt zu den Kollegen reduziert ist, kann Teambuilding den Zusammenhalt fördern. Ziel ist es, ein Team aus Mitarbeitern aufzustellen, das sich in ihren Fähigkeiten ergänzt. Es gibt also Spezialisten für jeden Bereich. Um die Aufgabenteilung übersichtlich zu gestalten, kann auf digitale Tools gesetzt werden, die Aufgabenbereiche und Projekte strukturieren.

Teambuilding in einer jungen Arbeitsgruppe
Teambuilding stärkt das Wir-Gefühl

4. Verbesserte Zusammenarbeit mit digitalen Tools

Die Nutzung von digitalen Lösungen unterstützt Sie sowohl im Arbeitsalltag im Büro, als auch im Homeoffice. Eines dieser Tools ist factro. Mit dieser Software können Ihre Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt auf die aktuellsten Daten zugreifen und wissen immer genau wovon Sie gerade sprechen.

factro wurde extra dafür entwickelt, um Sie und Ihr Team bestmöglich im Arbeitsalltag zu unterstützen, sodass Ihr Unternehmen Aufgaben strukturierter und produktiver angehen kann. Dadurch gibt es keine Missverständnisse mehr und auch das Homeoffice bringt letztendlich mehr Vor- als Nachteile mit sich.

Ein Screenshot des Tools factro
factro strukturiert Aufgaben im Team

Alle Informationen in einer Cloud

Wer kennt es nicht: Sie sitzen in einem Meeting mit Ihrem Team und wollen die neusten Zahlen durchgehen, die Sie vorher per E-Mail an Ihre Mitarbeiter geschickt haben. Da das nicht die einzige E-Mail an diesem Tag ist, die im Postfach Ihrer Kollegen gelandet ist, stehen einige vor dem Problem, diese überhaupt zu finden. Und genau da kommt factro ins Spiel: factro macht all diese Informationen gesammelt sichtbar – damit jeder in Ihrem Team weiß, wovon Sie sprechen.

So haben Sie alle To-Do’s abrufbereit in einer Cloud. Dadurch gelingt es, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten: Änderungen sind direkt für alle abrufbereit und jeder aus Ihrem Team ist immer auf dem neusten Stand. Das Beste: Es funktioniert alles in Ihrem Browser, ohne Installationen oder Downloads. Und dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Branche Ihr Unternehmen stammt.

Fazit: Zusammenarbeit regelmäßig thematisieren

Zusammenarbeit im Team verbessert sich also nicht durch nur einen einzelnen Punkt. Werden Sie sich darüber bewusst, an welchen Stellen Sie Ihre Mitarbeiter fördern können. Digitale Werkzeuge sind keine Lösung für alle Probleme, die im Unternehmen entstehen.

Gute Zusammenarbeit erfolgt hauptsächlich durch die regelmäßige Anwendung der vorangegangenen Tipps. Standards und Strukturen sollten von Zeit zu Zeit reflektiert werden. Dabei entscheidet sich ob die festgesetzten Regeln noch Relevanz für das eigene Team haben oder neue Teamregeln aufgestellt werden.

Überzeugen Sie sich selbst!
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