Teambuilding Spiele: Büro & Home Office

Diese 11 Teambuilding Spiele sorgen für Spaß, Aktivität und stärken das Wir-Gefühl nachhaltig – ob im Büro oder im Home Office.

Mit Spiel und Spaß zusammenwachsen

Ein beliebter Ansatz, das Wir-Gefühl im Team zu steigern, sind Teambuilding Spiele. Diese eignen sich für alle Altersklassen und sowohl für das Kennenlernen als auch für die Stärkung des Gefüges, um langfristig die Motivation hochzuhalten. Sie kombinieren den Spaßfaktor mit sozialen Komponenten. Wenn das Team mehr zusammenwächst, profitiert davon auch das operative Geschäft.

Die Ergebnisse: Höhere Produktivität, bessere Ergebnisse, schnellere Fortschritte. Das Team teilt gemeinsame Erfahrungen, entwickelt mehr Wertschätzungen für das miteinander und schafft es so auch im Alltag, bei Schwierigkeiten über die Sache zu sprechen und nicht über die Person.

Im folgenden Artikel stellen wir 11 abwechslungsreiche Teambuilding Spiele vor, die sich für alle Arten von Teams eignen – egal, ob frisch formiert oder bereits eingespielt.

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Teambuilding Spiele fürs Büro

1. Gegensätze ziehen sich an

Teilnehmer: gerade Anzahl, 2 bis 12 Personen
Zeit/Dauer: 10 bis 20 min. je nach Teilnehmeranzahl
Hilfsmittel: Blätter und Stifte

Beschreibung/Ziel: Bei dieser Übung soll ein möglichst gegensätzliches Team gebildet werden. Die Teilnehmer überlegen sich ein Adjektiv über sich selbst. Die Blätter mit den Adjektiven werden gemischt, nacheinander gezogen und vorgelesen. So finden sich nach und nach Personen mit gegensätzlichen Eigenschaften und bilden ein Team.

2. Was gehört wem?

Teilnehmer gerade Anzahl, 2 bis 12 Personen
Zeit/Dauer: 10 bis 20 min. je nach Teilnehmeranzahl
Hilfsmittel: keine

Beschreibung/Ziele: Von jedem Teilnehmer wird ein persönlicher Gegenstand eingesammelt. Diese Gegenstände werden zufällig zu Teams zusammengeführt – und ebenso ihre Besitzer. Dieses Spiel eignet sich besonders gut, damit sich das Team besser kennenlernt.

3. Gerüchteküche

Teilnehmer: 2 bis 10 Personen
Zeit/Dauer: 15 bis 25 min.
Hilfsmittel: keine

Beschreibung/Ziel: Eine kleine Abwandlung von „Stille Post“. Jeder Teilnehmer überlegt sich eine kleine Geschichte über sich und erzählt sie einem Anderen. Danach, beim nächsten Partner, erzählt man nicht mehr die eigene Geschichte, sondern die des vorherigen Partners.

4. Origami

Teilnehmer: gerade Anzahl
Zeit/Dauer: 15 bis 20 min.
Hilfsmittel: Anleitung für ein Origami, Papier

Beschreibung/Ziel: Bei dieser Übung werden die Teilnehmer in Zweier-Teams eingeteilt. Einer bekommt eine Anleitung für ein Origami, der Andere muss seine Augen schließen. Nun muss dem „blinden“ Teilnehmer das Falten des Origamis erklärt werden.

Junges Team schaut in die Kamera

5. Gordischer Knoten

Teilnehmer: 4 bis 15 Personen
Zeit/Dauer: 15 bis 25 min.
Hilfsmittel: keine

Beschreibung/Ziel: In einem „Haufen“ mit allen und mit geschlossenen Augen sucht sich jeder Teilnehmer zwei andere Hände, die er festhält. Dieser Knoten, der entsteht, muss wieder gelöst werden, ohne, dass die Hände losgelassen werden.

6. Teppich umdrehen

Teilnehmer: so viele Personen, wie auf den Teppich passen
Zeit/Dauer: 10 bis 25 min.
Hilfsmittel: Teppich

Beschreibung/Ziel: Alle Teilnehmer stehen auf einem Teppich. Dieser muss umgedreht werden, ohne, dass jemand den Boden berührt. Hier kommt es besonders auf Zusammenarbeit und Kommunikation an.

7. Karten-Puzzle

Teilnehmer: 8 bis 20 Personen
Zeit/Dauer: variabel
Hilfsmittel: Spielkartenset, Schere

Beschreibung/Ziel: Die Karten eines Spielkartensets werden in jeweils vier Dreiecke zerschnitten. Die Puzzles werden gemischt und an die zuvor gebildeten Teams verteilt. Nun muss jedes Team die Puzzles so schnell wie möglich zusammenführen sowie die fehlenden Stücke von den anderen Teams im Tausch bekommen. Das Team mit den meisten vollständigen Karten gewinnt.

8. Werwölfe

Teilnehmer: 5 bis 20 Personen
Zeit/Dauer: 20 bis 40 min.
Hilfsmittel: evtl. Rollenkarten

Beschreibung/Ziel: Dorfbewohner oder Werwolf? Jeder Teilnehmer bekommt eine der beiden Rolle zugeteilt (mehr Dorfbewohner als Werwölfe). Die Rolle kennt nur der Teilnehmer selbst. Jede Nacht, also immer wenn alle ihre Augen schließen, „töten“ die Werwölfe einen Dorfbewohner. Aufgabe der Dorfbewohner ist, die Identität der Wölfe zu finden, bevor alle tot sind. Die Wölfe auf der anderen Seite wollen natürlich nicht gefunden werden.

Teambuilding Spiele fürs Home Office

Doch in der aktuellen Lage rund um das Coronavirus sind Teambuilding Spiele in nächster Nähe miteinander nicht unbedingt möglich. Doch auch aus dem Home Office lässt sich der Zusammenhalt mit Spaß steigern. Davon profitiert dann auch die Zeit im Büro.

Video-Chats mit dem Team aus dem Home Office

9. Wahrheit oder Lüge

Teilnehmer: ab 2 Personen
Zeit/Dauer: beliebig
Hilfsmittel: keine

Beschreibung/Ziel: Jeder Mitspieler überlegt sich Aussagen über sich selbst und die anderen müssen herausfinden, ob es sich dabei um die Wahrheit oder eine Lüge handelt. Im Videochat oder Call geht das sehr schnell und einfach aus der Ferne. Diese Spiel eignet sich auch digital ideal, um die anderen Teammitglieder zum ersten Mal oder noch besser kennenzulernen.

10. Tabletop Simulator

Teilnehmer: ab 2 Personen
Zeit/Dauer: beliebig
Hilfsmittel: halbwegs aktueller Computer

Beschreibung/Ziel: Der Tabletop Simulator ist ein Spiele-Baukasten in Form eines Computerspiels. Virtuell lassen sich so verschiedenste Spiele selber erstellen. Dabei kann sich das Team kreativ austoben oder jeder Spieler seine eigene Erfindung als Überraschung einbringen. In Sachen Hilfsmittel sind mit Karten, Würfeln, Steinen, Bechern, Tischen und Figuren keine Grenzen gesetzt.

11. Escape Room

Teilnehmer: ab 2 Personen
Zeit/Dauer: ca. 60 – 90 min.
Hilfsmittel: abhängig vom Spiel
Phase: Wachstum

Beschreibung/Ziel: Obwohl Escape Rooms als echte Rätselräume bekannt geworden sind, hat das Konzept seinen Weg auch ins digitale Zeitalter gefunden. Zusammen mit dem Team oder in kleineren Gruppen von 2-6 Spielern wird ein mysteriöser Fall gelöst, der den Weg raus aus dem virtuellen Escape Room ermöglicht. Das Spiel fordert und fördert die Abstimmung und Kommunikation.

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Phasenmodell nach Bruce Tuckman

Eine Gruppe von Leuten ist nicht gleich ein Team. Die Teambildung sowie Teamentwicklung ist ein Prozess, muss sich entwickeln und unterliegt Voraussetzungen. Dazu gehören ein klares Ziel, die richtige Größe und unterschiedliche Persönlichkeiten. Weitere Grundlagen sind ein akzeptierter Leiter und eine funktionierende Kommunikation.

Um die Entstehung eines Teams zu verstehen, hat der US-amerikanische Psychologe Bruce Tuckman ein Phasenmodell entwickelt. Dieses besteht aus insgesamt fünf Abschnitten:

Phase
Bedeutung
Forming – Die OrientierungIn dieser Phase kommt das Team frisch zusammen. Es geht um ein vorsichtiges, höfliches erstes Kennenlernen und „Abtasten“ mit dem Ziel, ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln.
Storming – Die KonfrontationLangsam finden sich die Rollen im Team. Das führt zwangsläufig zu Konflikten und Machtkämpfen. Hier hat der Gruppenleiter die Verantwortung, Konflikte zu lösen und ein Scheitern zu verhindern. Dieser Teil entscheidet über die Moral in der Gruppe und die Zusammenarbeit in Zukunft.
Norming – Die KooperationIn diesem Abschnitt wächst das Team zusammen. Die individuellen Interessen und Ideen haben sich eingefunden und dem gemeinsamen Ziel untergeordnet. Es gibt eine klare Rollenverteilung, Einsicht und Vereinbarungen. Ein „Wir“-Gefühl entsteht.
Performing – Das WachstumSchafft es das Team in diese Phase, entsteht ein echter Mehrwert. Die Gestaltung des Teams steht im Vordergrund. Das Ziel: Das Team soll erfahren, dass man in der Gruppe mehr erreicht als alleine.
Adjourning – Die AuflösungDas Ziel ist erreicht, das Team hat seinen Zweck erfüllt. Nun sollte es aufgelöst werden oder in andere Teams neu eingeteilt werden. Oft ist das Scheitern einer Teamarbeit auf die Auslassung hiervon zurückzuführen. Denn besteht ein Team zu lange, kann es zu Stagnation kommen – keine Veränderungen, keine Kreativität.

Fazit: Teambuilding Spiele lohnen sich

Teambuilding Spiele sind ein starkes Werkzeug, um die Einstellung zum Team, zur Organisation und dem Alltag positiv zu prägen. Diesen Zusammenhang hat auch eine Studie der Wertekommission – Initiative Werte Bewusste Führung e. V. herausgefunden.

Das Ergebnis: Unternehmen, die regelmäßig Teambuilding-Maßnahmen durchführen, zeichnen sich oft durch eine Unternehmenskultur aus, in der Werte wie Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Solidarität eine zentrale Rolle spielen. Von 230 Führungskräften aus verschiedenen Branchen spürten 92 % eine hohe bis sehr hohe Bindung und 85 % eine Motivationssteigerung bei den Mitarbeitern.

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