Projektmanagement Trends für 2022

Projekte erfolgreich umsetzen

Damit Projekte so richtig erfolgreich werden, nutzen Unternehmen, Projektmanager und Teams ein auf sie zugeschnittenes Projektmanagement. Dazu gehören Tools, Methoden und Techniken. Diese verändern sich von Jahr zu Jahr immer wieder – deswegen zeigen wir Euch Trends im Projektmanagement, die Ihr im Jahr 2022 auf jeden Fall für Euch nutzen solltet.

  1. Remote Work – geht’s überhaupt noch ohne?
  2. Gemeinsam in einer Cloud
  3. Alles wird hybrid
  4. Digital Leadership ist Voraussetzung
  5. Mehr Erfolg durch Wissensmanagement

💡 Kurz zur Erinnerung: Was umfasst Projektmanagement eigentlich genau?

„Die DIN 69901 definiert Projektmanagement als Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mittel für die Abwicklung eines Projekts.

[…] Mithilfe von PM soll die Projektabwicklung zur Erreichung des Projektziels in der geforderten Qualität, geplanten Zeit, mit optimalem Einsatz von Personal- und Kapitalressourcen effizient gestaltet werden.”Gabler Wirtschaftslexikon

Zwei Menschen im Büro vor einem Laptop
Projektmanagement-Trends helfen dabei, gemeinsam mehr zu erreichen.

1. Remote Work – geht’s überhaupt noch ohne?

Das ortsunabhängige Arbeiten ist schon längst keine Seltenheit mehr: Ob aus dem Büro, Zuhause oder einem Wohlfühlort, wie dem Lieblingscafé. Remote Work wird immer beliebter. Das liegt vor allem daran, dass es die Möglichkeit bietet, Berufliches und Privates besser kombinieren zu können.

Auch Arbeitgeber profitieren von diesem „neuen” Projektmanagement-Trend. Sie sind standortunabhängig, geben ihren Mitarbeitern mehr Freiheit und gewinnen dadurch zufriedenere Beschäftigte. Richtig umgesetzt, bringt das mobile Arbeiten mehr Vor- als Nachteile mit sich.

2. Gemeinsam in einer Cloud

Die Nutzung von cloudbasierter Collaboration-Software bleibt bei der Arbeit in remote nicht aus und darf in unserer Liste der Trends im Projektmanagement natürlich nicht fehlen. Denn gerade dann, wenn die eine Hälfte des Teams im Büro ist, die andere aber ortsunabhängig arbeitet, müssen Teammitglieder trotzdem zusammengebracht und ein reibungsloser Austausch untereinander garantiert werden.

Das funktioniert am besten mit verschiedenen Tools. Neben Messenger-Diensten zur schnellen, digitalen Kommunikation, spielen auch Projektmanagement-Tools eine entscheidende Rolle für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Projektebene.

Projektinformationen digital immer zur Hand

Eine Projektmanagement-Software sorgt dafür, dass Projektinformationen – durch die Erfassung in Echtzeit – sofort für alle Mitglieder eines Teams sichtbar werden. Damit können Aufgaben erstellt, Dokumente hinzugefügt und anschließend per Klick auf den virtuellen Schreibtisch des Kollegen im Homeoffice gelegt werden.

Ein Bild von einer arbeitenden Person am Laptop
Mit einem PM-Toll haben Teams Projektinformationen immer dabei.

3. Alles wird hybrid

Der dritte Projektmanagement-Trend um den Unternehmen nicht herum kommen: Dadurch dass viele Teams nur noch zeitweise aus dem Büro arbeiten, gibt es ein neues Schlüsselkonzept: Das hybride Arbeiten. Ihr merkt es schon – die unterschiedlichen Trends sind auch fast alle miteinander verzahnt oder bauen aufeinander auf.

Hybrides Arbeiten ist ein Trend in der Arbeitswelt, der zunehmende Herausforderung mit sich bringt, da es Unternehmen schaffen müssen, Teams – trotz ihrer unterschiedlichen Arbeitsorte – zu vereinen. Das kann z.B. besonders bei Hybrid-Meetings ein Stolperstein sein.

Denn wie stellt man sicher, dass Beschäftigte (sowohl im Büro als auch Zuhause) die gleichen Bedingungen bekommen bzw. die gleichen Voraussetzungen haben? Hybrid-Arbeit wird auch in den kommenden Jahren noch stärker in den Vordergrund treten. Organisationen haben durch ihre bisherige Erfahrung nun die Aufgabe, noch effizientere Lösungsansätze zu erarbeiten bzw. bestehende zu optimieren.

4. Digital Leadership ist Voraussetzung

Digital Leader der Trend schlechthin: So wie digitale Tools aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, ist auch Digital Leadership die Grundvoraussetzung von gutem Projektmanagement. Denn ein Digital Leader entwickelt neue Arbeitsmethoden, bricht veraltete Strukturen in Unternehmen auf und setzt vor allem auf digitalen Wandel.

Durch seine Führung werden Teams agiler, vernetzter und offen gegenüber Neuerungen. Die moderne Führungskraft geht im Umgang mit digitalen Lösungen mit gutem Beispiel voran und setzt vor allem auf Vertrauen sowie Eigenverantwortung im Team. Relevante Entscheidungen werden nun auf Teamebene diskutiert und nicht mehr nur von einer Person entschieden. Es geht immer darum, eine gemeinsame Lösung zu finden.

5. Mehr Erfolg durch Wissensmanagement

Die Basis, um immer besser zu werden und den Anschluss in dieser schnelllebigen Welt nicht zu verlieren, ist lebenslanges Lernen. Ziel des Wissensmanagement ist es, eine Datenbank aus Wissen aufzubauen, auf die alle Mitarbeiter Zugriff haben. Dadurch wird nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert – weil das Wissen nicht mehr nur von einem Teammitglied abhängt –, sondern ist auch der Grund für Innovationserfolg und deren Entwicklung.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Informationen sind schnell, ortsunabhängig und für jeden verfügbar
  • Die Dauer der Einarbeitung kann verkürzt werden
  • Innovationen werden leichter etabliert
  • Mitarbeiter handeln schneller eigenverantwortlich
  • Unterstützt die stetige Weiterbildung
  • Wachstum und Konkurrenzfähigkeit wird gestärkt

Auch Prozessdokumentationen können am besten in einer Cloud genutzt werden, die den Vorteil hat, dass sich Dokumente gemeinsam und asynchron erarbeiten lassen. So können sich optimierte Arbeitsabläufe entwickeln. Die Qualität der Arbeit wird zusätzlich gesteigert durch diesen Trend im PM.

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