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Digitalisierung im Gesundheitswesen

von | 21.05.2026

Wie sieht die Zukunft der Medizin aus?

Was läuft eigentlich falsch im deutschen Gesundheitswesen? Solche Schlagzeilen liest man häufig, wenn es um Kritik am momentanen Zustand geht. Verstaubte Patientenakten in Arztpraxen, Formulare und Rezepte, die immer noch eigenständig von Patienten von A nach B gebracht werden müssen und Akten, die von Praxis zu Praxis geschickt werden müssen– das nationale Gesundheitssystem hängt hinterher, wenn es um Digitalisierung geht.

Neue Gesetze werden geschaffen

Um dem entgegenzuwirken und die medizinische Versorgung zu verbessern, werden immer wieder neue Gesetze auf den Weg gebracht, die die Digitalisierung im Gesundheitssystem voranbringen sollen. Trotzdem lassen die großen Fortschritte auf sich warten und auch die Umsetzung in einem bestimmten Zeitrahmen, wie bei dem KHZG, funktioniert oft nicht.

Welche Gesetze gibt es eigentlich? Was sind die Ziele der Bundesregierung und wie kann eine Digitalisierungsstrategie im Gesundheitssektor umgesetzt werden? Das erfährst Du in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Digitalisierung im Gesundheitswesen soll medizinische Informationen schneller verfügbar machen, Beschäftigte von administrativen Aufgaben entlasten und Medienbrüche zwischen Praxen, Kliniken, Apotheken und Pflegeeinrichtungen reduzieren.
  • Seit dem 1. Oktober 2025 ist die Nutzung der elektronischen Patientenakte, kurz ePA, für medizinische Einrichtungen verpflichtend. Im April 2026 waren bereits mehr als 100 Millionen Dokumente in den Akten hinterlegt.
  • Digital-Gesetz, Gesundheitsdatennutzungsgesetz und Krankenhauszukunftsgesetz schaffen den rechtlichen und finanziellen Rahmen. Der aktuelle GeDIG-Entwurf soll unter anderem E-Überweisungen, digitale Terminvermittlung und weitere ePA-Funktionen voranbringen.
  • Für Krankenhäuser, Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen entscheidet nicht allein die Technik über den Erfolg. Ebenso wichtig sind klare Zuständigkeiten, realistische Projektpläne, einrichtungsübergreifende Standards und die frühe Einbindung der Beschäftigten.
Ein Laptop steht auf einem anderen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen soll Prozesse vereinfachen

Warum ist Digitalisierung im Gesundheitswesen wichtig?

Deutschland soll digital werden – in allen Bereichen. Bereits bei Behörden und Ämtern wird die Digitalisierung durch Softwares für die Öffentliche Verwaltung und den Einsatz von Dokumentenmanagementsystemen oder Open Source DMS vorangetrieben. So können effizientere Abläufe geschaffen werden. Auch das Gesundheitswesen steht nun auf dem Plan, denn es gibt einiges nachzuholen und Lösungen zu finden. Das deutsche Gesundheitswesen leidet unter:

  • Medienbrüchen
  • Papierakten und Fax-Kommunikation
  • fehlender Interoperabilität
  • hohem administrativen Aufwand
  • mehrfache manuelle Dateneingaben
  • nicht miteinander kompatible Systeme
  • dezentrale Excel-Listen und unterschiedliche Projektstände

Dadurch entstehen Probleme wie beispielsweise Doppeldiagnosen, verzögerte Behandlungen, Mehrbelastung für das Pflegepersonal und noch viele mehr.

Welche konkreten Vorteile können digitale Gesundheitsprozesse bieten?

Gut integrierte digitale Anwendungen können:

  • behandlungsrelevante Informationen schneller bereitstellen,
  • Medikationsrisiken transparenter machen,
  • Wege für Patientinnen und Patienten reduzieren,
  • administrative Routinen automatisieren,
  • sektorenübergreifende Zusammenarbeit erleichtern,
  • Kapazitäten und Auslastungen sichtbarer machen,
  • Projektfortschritte nachvollziehbar dokumentieren,
  • und Daten für Forschung und Versorgungsverbesserungen nutzbar machen.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den nötigen Rahmen und Gesetze geschaffen, um den Herausforderungen entgegenzuwirken und die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu fördern. Hier findest Du eine Übersicht der Gesetze und ihrer Vorteile:

Welchen Nutzen hat die elektronische Patientenakte?

Digitale Prozesse sparen leichter Zeit und Geld. Ähnlich zur E-Akte soll es schon bald die digitale Patientenakte geben. Dies beschloss der Bundestag am 14. Dezember 2023. Die ePA soll dazu beitragen, dass alle Gesundheitsdaten jederzeit abrufbar sind. Das heißt, das Anfordern und Warten auf Akten bleibt aus. Auch doppelte Behandlungen und Untersuchungen können so besser vermieden werden. Das trägt zu einer leistungsfähigeren Patientenversorgung bei.

Wie funktioniert das E-Rezept?

Auch die Einführung des E-Rezepts vereinfacht den Alltag von Erkrankten und ärztlichen Personal. So wird ein E-Rezept direkt an die elektronische Gesundheitskarte oder der App übermittelt. Für Folgerezepte oder ein verlorenes Rezept muss man also in künftig keinen extra Weg zur Praxis machen. Auch Rezepte für Angehörige können damit besser verwaltet werden.

Wie verbessert Telemedizin die Versorgung?

In der Digitalisierung des Gesundheitswesens beschreibt die Telemedizin den Einsatz von Techniken, die genutzt werden, um eine zeitliche und/oder räumliche Trennung zu überbrücken.

Damit gemeint ist zum Beispiel:

  • Videosprechstunde
  • Digitale Gesundheitsanwendungen wie Apps, um Krankheiten zu überwachen
  • Telemonitoring

Besonders hilfreich ist dies bei chronisch kranken und älteren Personen, sowie für diejenigen, die weite Wege für eine Sprechstunde vor Ort zurücklegen müssen. Mit Hilfe der Telemedizin kann die Gesundheitsversorgung also auch digital funktionieren.

Verantwortlich für den Ausbau der Infrastruktur ist die gematik, die nationale Agentur für digitale Medizin.

Wo wird Robotik in der Medizin eingesetzt?

Roboter in der Medizin sind keine Neuigkeit: Bereits in den 80er-Jahren wurden die ersten medizinischen Roboter als chirurgische Assistenz eingesetzt. Mit Hilfe von KI wurden die Fähigkeiten und Einsatzbereiche erweitert, sodass die Roboter sowohl in der Patientenversorgung als auch im Forschungslabor eingebunden werden.

Manche Roboter mit KI-Unterstützung haben eine Arzneierkennungssoftware, mit der Medikamente identifiziert, zugeordnet und an Patienten und Patientinnen verteilt werden können. Durch all diese Funktionen sind medizinische Roboter mittlerweile eine wichtige Entlastung für Ärzte und Ärztinnen geworden,

Wie helfen digitale Auslastungs- und Kapazitätssysteme?

Darunter kann zum Beispiel ein System fallen, das die Bettenbelegung vermerkt. Das hilft dabei, die behandelnden Personen besser auf die Krankenhäuser und vorhandenen Kapazitäten zu verteilen. Auch Rettungsdienste können diese Systeme nutzen, um Notfälle an die bestverfügbare und ausgestattete Kliniken zu verweisen.

Wie schneidet Deutschland bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen international ab?

Im Ländervergleich kann Deutschland bei der Digitalisierung nicht Schritt halten. Die #SmartHealthSystems-Studie aus 2018 zeigt: Deutschland liegt auf dem vorletzten Platz. Es ist also noch ziemlich viel zu tun. Das liegt aber nicht am fehlenden Innovationswillen – das Problem ist eher, dass viele Versorgungsangebote nur von einzelnen Unternehmen zur Verfügung gestellt und nicht flächendeckend eingesetzt werden.

Die Studie stellt aber auch fest, dass immer noch eine nationale Strategie fehlt. Das E-Health-Gesetz ist zwar eine Vorgabe für viele Bereiche, deckt aber längst nicht alles ab: Alle kochen ihr eigenes Süppchen, eine Institution, die alle koordiniert, gibt es aber nicht.

Warum sind skandinavische Länder erfolgreicher?

Auch im aktuellen Vergleich sieht es nicht viel besser aus: Wie der DESI-Report zeigt, ist auch hier Deutschland nicht besonders weit vorne. Die skandinavischen Länder wie Schweden, Finnland und Dänemark belegen die ersten Plätze.

Der Unterschied zu Deutschland ist, dass viele der Digitalisierungsmaßnahmen, wie z.B. das E-Rezept, bereits umgesetzt sind – und auch genutzt werden. In Dänemark ist das Gesundheitsinformationsportal sunhed.dk bereits fest etabliert. In dem System sind alle Diagnosen, Behandlungen, Medikamente etc. gespeichert.


Live-Webinar: Digitales Projektmanagement in der Öffentlichen Verwaltung

In unserem Live-Webinar erfährst Du, wie digitales Projektmanagement in der Öffentlichen Verwaltung richtig umgesetzt wird. Die Gemeinde Grünheide und der Main-Kinzig-Kreis zeigen Dir ihre Best Practices in der Projektarbeit mit factro.

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Ein weiterer Unterschied ist, dass der Pflegebereich in Ländern wie Schweden durch höhere Bezahlung und mehr Wertschätzung wesentlich attraktiver gestaltet ist und so mehr Zeit für die zu betreuenden Personen bleibt.

Auch die Bereitschaft der Bevölkerung digitale Services, wie beispielsweise die Telesprechstunde, zu nutzen, ist wichtig für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie.

Eine ausgezogene Schublade mit Akten

Elektronische Akten sollen eine schnellere und besserer Behandlung ermöglichen

Was kann Deutschland aus dem Ländervergleich lernen?

Drei Erkenntnisse lassen sich auf deutsche Digitalisierungsprojekte übertragen:

  1. Standards müssen verbindlich sein: Freiwillige Insellösungen erzeugen langfristig neue Schnittstellenprobleme.
  2. Nutzung muss mitgedacht werden: Ein bereitgestellter Dienst ist noch kein etablierter Versorgungsprozess.
  3. Verantwortung muss eindeutig geregelt sein: Große Transformationsvorhaben benötigen zentrale Steuerung und klar benannte Verantwortliche in den Einrichtungen.

Welche Gesetze treiben die Digitalisierung konkret voran?

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kommt nur schleppend voran. Um die digitale Transformation zu beschleunigen, bringt die Bundesregierung neue Gesetze auf den Weg. Die wichtigsten Gesetze hinsichtlich E-Health fassen wir hier für Dich zusammen.

Was regelt das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)?

Das Krankenhauszukunftsgesetz, kurz: KHZG, ist eine weitere Maßnahme, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen. Bereits 2015 legte das E-Health-Gesetz den Grundstein, danach wurde die Digitalisierung mit verschiedenen Gesetzen vorangebracht, z.B.

  • Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG): Einrichtung von Terminservicestellen für eine schnellere Terminvergabe
  • Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV): Informationen zu Herstellern und Wirkstoffe sollen öffentlich zur Verfügung gestellt werden
  • Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG): Einsatz von Gesundheitsapps und Anschluss von Apotheken und Krankenhäusern an die Telematikinfrastruktur
  • Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG): Schutz der Daten in der elektronischen Patientenakte durch die jeweilige Person
  • Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG): Moderne Vernetzung durch digitale Pflegeanwendungen, die Patientenakte und Ausbau des Nationalen Gesundheitsportals

Vorteile des KHZGs

Das KHZG wurde im September 2020 verabschiedet und trägt zu einem digitalisierten Gesundheitswesen bei, das neue Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten ins Spiel bringt. Zudem wird die Kommunikation zwischen verschiedenen Einrichtungen und Personal durch Patientenportale und digitale Akten erleichtert und Patienten und Patientinnen werden stärker mit einbezogen.

Mithilfe eines digitalen Systems ist es zudem einfacher, auf Gesundheitsdaten zuzugreifen, was dabei helfen und unterstützen kann, Krankheiten schneller zu erkennen und besser zu überwachen. Durch den Einsatz von Telemedizin, wie Videosprechstunden kann zudem der Urbanisierung entgegengewirkt werden, denn so können auch die Menschen auf dem Land besser betreut werden, die nicht die Möglichkeit haben, weitere Wege zu einer Praxis auf sich zu nehmen. Alle Anforderungen sind in den KHZG-Fördertatbeständen festgehalten.

Was beinhaltet das Digital-Gesetz (DigiG)?

Am 14. Dezember 2023 wurde das Digital-Gesetz (DigiG) zur Beschleunigung der Digitalisierungsprozesse im Gesundheitswesen verabschiedet. Darunter fallen

  • das E-Rezept
  • und die elektronische Patientenakte (ePA).

Die ePA ist ab Januar 2025 für alle gesetzlich Versicherten vorhanden. Mit inbegriffen ist eine digitale Medikationsübersicht. Dadurch kann Gesundheitspersonal in Zukunft schneller auf bisherige Behandlungen, Diagnosen und andere wichtige Gesundheitsdaten zugreifen. So wird eine Behandlung beschleunigt. Auch die Patienten und Patientinnen können die Akte nutzen und z.B. den Impfausweis oder Mutterpass digital verfügbar machen. Das Digital-Gesetz unterstützt zudem den Ausbau der Telemedizin.

Wofür gibt es das Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG)?

Mit dem DVG soll es möglich sein Gesundheits-Apps oder andere digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) per Rezept zu nutzen. Diese werden Hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz gecheckt und müssen ebenfalls eine positiven Versorgungseffekt nachweisen.

Ein Beispiel dafür ist eine App zum Tracken der Blutzuckerwerte, die dann von Fachpersonal eingesehen werden kann. Künftig sollen diese Patientendaten auch in die ePA eingebunden werden.

Zudem soll die Eigenforschung von Gesundheitseinrichtungen gestärkt werden. Das Gesetz soll 2024 in Kraft treten. Auch der Schutz der Versicherten steht im Vordergrund. Deshalb sollen personalisierte Hinweise an versicherte Personen herausgegeben werden, die dem individuellen Schutz dienen. Das können beispielsweise Hinweise auf eine Krebserkrankung oder seltene Erkrankungen sein.

Ein Richterhammer

Die neuen Gesetze sollen die Digitalisierung regeln

Die Digitalisierungsstrategie des Bundesgesundheitsministeriums

Ziele der von Karl Lauterbach vorgestellten Digitalisierungsstrategie sind,

  • dass 80 Prozent der Versicherten bis 2025 eine elektronische Patientenakte haben
  • dass 80% von denen, die eine ePA nutzen, bis Ende 2025 eine digitale Medikationsübersicht zur Verfügung haben
  • und dass 300 Forschungsvorhaben mit Gesundheitsdaten bis Ende 2026 umgesetzt werden.

Bei der Strategie sollen bestehende Prozesse auf ihr Digitalisierungspotenzial geprüft und angepasst werden. Zudem sollen einheitliche Mechanismen bei der Umsetzung eingeführt werden.

Damit die Umsetzung der Digitalisierung im Gesundheitswesen funktionieren kann, gehört es dazu, dass die Betroffenen mit einbezogen werden (z.B. bei der Planung eines Projekts) und über die Vorteile der Digitalisierung Bescheid wissen. Denn nur so können sie daran mitarbeiten. Prozesse sollen und können nämlich auch weiterentwickelt und umgestaltet werden.

Ausblick: KI in der Medizin

Bei dem Gedanken an Digitalisierung im Gesundheitswesen ist es nur ein kleiner Schritt, den Einsatz von KI miteinzubeziehen. Auch in diesem Bereich der digitalen Anwendungen ergeben sich viele Handlungsfelder für eine Künstliche Intelligenz. Bereits gibt es einige Gesundheitswesen-Software, die KI implementiert haben.

Ein Beispiel ist die Suche nach medizinischen Wirkstoffen. Bei der Entwicklung von neuen Arzneien kann eine KI Bibliotheken mit potenziellen Wirkstoffen durchsuchen, um den richtigen zu finden.

Eine andere Möglichkeit ist auch eine Vorhersage und Erkennung des Krankheitsverlaufs, wie Komplikationen, aber auch Anomalien und Krankheitsbilder vor Symptomeintritt.

Welche Herausforderungen bremsen die Digitalisierung?

Das Gesundheitssystem steht vor großen Hürden: Nicht nur der Alltag belastet die Angestellten, auch die Umsetzung der Digitalisierungspläne sprengt in vielen Einrichtungen die Ressourcen.

Durch den demografischen Wandel fehlt der Nachwuchs, die Inflation treibt die Preise für Arzneimittel, aber auch für Dienstleistungen in die Höhe und die Anträge sind ein enormer bürokratischer Aufwand. Hinzu kommt, dass passende digitale Technologien gefunden werden müssen und das Personal oftmals nicht gut eingebunden und vorbereitet ist.

Auch die hohen Kosten der Maßnahmen stellen eine Belastung dar. Zusätzlich werden oft nur Insellösungen geschaffen, diese Systeme dann im Sinne der Interoperabilität zu vernetzen ist weitere Aufwand.

Damit die digitale Transformation erleichtert wird, wird eine Digitalisierungsstrategie entworfen, die Ziele und Maßnahmen festhält. So haben Einrichtungen eine Orientierung.

Wie setzt das Landeskrankenhaus Rheinland-Pfalz seine Digitalisierungsprojekte um?

Das Landeskrankenhaus AöR in Rheinland-Pfalz nutzt factro zur Koordination seiner KHZG- und Modernisierungsprojekte. Nach einer Test- und Pilotphase wurde die Software schrittweise ausgerollt. Als wichtige Auswahlkriterien nennt die veröffentlichte Erfolgsgeschichte unter anderem:

  • einen intuitiven Einstieg,
  • individuelle Schulungen,
  • zentral strukturierte Projektinformationen,
  • Vorlagen für wiederkehrende Projektabläufe,
  • und eine bessere Übersicht über mehrere parallele Projekte.

Mehr dazu erfährst Du in der Erfolgssgeschichte:

Eine Grafik mit dem Text "KHZG-Umsetzung digital meistern: Die Erfolgsgeschichte des Landeskrankenhaus AöR! Jetzt lesen"

Fazit: Wie gelingt die digitale Transformation im Gesundheitswesen?

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kommt immer noch nur schleppend voran, ob die neuen Gesetze etwas daran ändern, bleibt abzuwarten. Mit dem KHZG ist das Bundesamt für Soziale Sicherung eine übergeordnete Instanz für die Freigabe von Geldern geworden, die Umsetzung bleibt jedoch an den einzelnen Einrichtungen hängen. Auch bei den anderen Maßnahmen sieht es nicht anders aus.

Mit der Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege des Gesundheitsministeriums wird nun mehr Orientierung für alle Beteiligten geschaffen. Für die Realisierung von Projekten nutzen bereits einige Einrichtungen und Institutionen eine Projektmanagement-Software, die einen umfassenden Überblick über das Vorhaben und die Kapazitäten schafft. So kann Projektmanagement im Gesundheitswesen besser gesteuert werden.

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Sarah Rasch

recherchiert für den factro Blog und schreibt Artikel über die neusten Entwicklungen im Bereich Projektmanagement.