Wie entsteht Agilität durch digitale Arbeitsweisen?
Die fortschreitende Digitalisierung hat die Arbeitswelt in den letzen Jahren stark verändert – und das ist erst der Anfang. Technologien wie künstliche Intelligenzen, Cloud-Lösungen und Automatisierungen prägen Arbeit, Kommunikation und Entscheidungen. Denn durch sie können wir schneller und effektiver auf Veränderungen reagieren. In diesem Artikel erfährst Du, welche Trends im Bereich Digitalisierung die Arbeitswelt weiter revolutionieren, welche Tools unverzichtbar sind und wie Du und Dein Team davon profitieren können.
Definition: Was bedeutet Digitalisierung in der Arbeitswelt?
Digitalisierung in der Arbeitswelt beschreibt den systematischen Einsatz digitaler Technologien, um
- Arbeitsprozesse
- Kommunikation
- Zusammenarbeit
- Entscheidungsfindung
effizienter, transparenter und skalierbarer zu gestalten. Gemeint sind damit nicht nur die Umstellung von Papierdokumenten auf digitale Daten, sondern auch das Arbeiten und Kommunizieren durch moderne Technologien, die Veränderung von Rollenbildern und die Anpassung aktueller Führungsmodelle.
Einfluss der Digitalisierung bei der Arbeit
Durch die Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt in schnellem Tempo. Automatisierung, KI und digitale Plattformen machen Prozesse effizienter, Arbeitsorganisation flexibler und Zusammenarbeit einfacher. Damit die Digitalisierung voranschreitet, muss ein Umdenken stattfinden: Unternehmen müssen sich dieser neuen Herausforderung stellen. Nur so können sie in der zukünftigen Arbeitswelt bestehen und neue Technologien nutzen.
Neben den technologischen Änderungen braucht es Sensibilität für Datenschutz und digitale Kompetenzen. Denn obwohl die Digitalisierung viele Chancen mit sich bringt, birgt sie auch Risiken.
💡 Gut zu wissen: Arbeit 4.0
Arbeit 4.0 ist an den Begriff der Industrie 4.0 (seit 2011) angelehnt, der die vierte industrielle Veränderung beschreibt. Somit meint Arbeit 4.0 die Veränderung der Arbeitswelt durch den digitalen Wandel.
Vorteile und Nachteile der Digitalisierung
Durch die Digitalisierung in der Arbeitswelt kann eine bessere Work-Life-Balance bzw. ein besseres Work-Life-Blending geschaffen werden, da hybride Arbeitsmodelle wie Remote Work einfacher umgesetzt werden können. Zudem ermöglichen digitale Tools schnelle nationale und internationale Kollaboration. Ungeachtet dessen gibt es auch Risiken.
Neue Herausforderungen wie der Schutz vor Datendiebstahl spielen eine zentrale Rolle und auch die permanente Erreichbarkeit kann für manche Menschen mental belastbar sein. Weitere Vor- und Nachteile findest Du in dieser Übersicht:
| Höhere Produktivität | Tool-Überforderung | Bessere Zusammenarbeit | Fehlende Akzeptanz | Schnellere Entscheidungsprozesse | Digitale Silos | Fördert Innovation und Kreativität | Unklare Verantwortlichkeiten | Ortsunabhängiges Arbeiten | Notwendigkeit lebenslangen Lernens |
Trends in der digitalisierten Arbeitswelt
Die Digitalisierung bringt einen rasanten Wandel in den Arbeitsmarkt – mit neuen Möglichkeiten und Herausforderungen. Kaum hat man sich an eine Neuerung gewöhnt, steht schon die nächste vor der Tür. Wir zeigen Dir, welche Entwicklungen die digitalisierte Arbeitswelt aktuell prägen und wie Du davon profitieren kannst.
1. Unterstützung durch Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz wird immer stärker in den Arbeitsalltag integriert. Durch sie können komplexe Aufgaben, wie Datenanalyse, Prozessoptimierungen oder Prognosen schneller und effektiver erledigt werden. Verschiedene digitale Tools integrieren KI in ihre Programme, um das Arbeiten zu erleichtern. So wird auch KI im Projektmanagement eingesetzt.
2. Hybrides Arbeiten integrieren
Durch den digitalen Wandel steigt die Flexibilität der Arbeitsplätze. So ist es den Beschäftigten möglich, sowohl im Büro als auch im Homeoffice zu arbeiten. Diese hybriden Arbeitsmodelle ermöglichen eine bessere Work-Life-Balance. Das wiederum verbessert die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden. Auch Konzepte wie Desk Sharing können im Unternehmen integriert werden, um mehr Flexibilität zu schaffen.
3. Agile Arbeitsmethoden verwenden
In Teams werden immer häufiger agile Methoden, wie Scrum und Kanban verwendet, da Projekte dynamischer und anpassungsfähiger sind. Dies ist wichtig, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können.
4. Schulungen für digitale Kompetenzen
Die Arbeit mit digitalen Tools ist kaum noch aus dem Arbeitsalltag wegzudenken. Digitale Fähigkeiten werden zu Schlüsselkompetenzen. Doch durch die ständige Veränderung der Module müssen Schulungen und Online-Kurse angeboten werden, damit Dein Team immer auf dem aktuellsten Stand ist.
5. Treffen in virtuellen Realitäten (VR)
Durch hybride Arbeitsmodelle ist die virtuelle Realität kaum noch wegzudenken. Dort finden Meetings und Schulungen statt, auch gemeinsame Mittagspausen bei den Remote Teams können dort gehalten werden. In der Zukunft ist es möglich, dass Produkte sowie Dienstleistungen nur für virtuelle Realitäten geschaffen werden. Bereits jetzt können Hintergründe und Filter für Video Calls gekauft werden.
📚 Leseempfehlungen
Noch mehr Infos rund um das Thema findest Du auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS):
👉 Digitalisierung und Transformation der ArbeitsweltAuch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat einige Publikationen zu diesem Thema:
👉 Digitalisierung der Arbeitswelt: Durch künstliche Intelligenz sind inzwischen auch viele Expertentätigkeiten ersetzbar
👉 Publikationsreihen des IAB
Tools für die digitale Arbeitswelt
Durch die hybriden Arbeitsmodelle sind viele digitale Tools für die Zusammenarbeit in Teams unverzichtbar geworden. Für eine bessere Projektplanung sowie eine reibungslose Kommunikation gibt es jede Menge digitale Tools. Diese bieten viele praktische Funktionen und sind super flexibel einsetzbar. Ein Pluspunkt dabei ist Interoperabilität, also dass die Tools per Schnittstelle Daten austauschen können.
Welche Tools ein Must-have sind und gleichzeitig die Anforderungen der digitalen Zeit erfüllen, zeigen wir Dir hier.
factro – Projektmanagement leicht gemacht
factro ist eine Projektmanagement-Software „Made in Germany“, die Teams dabei unterstützt, Aufgaben und Projekte optimal zu organisieren. Über die zentrale Cloud haben alle Teammitglieder Zugriff auf ihre ToDos und können in Echtzeit sehen, woran gerade gearbeitet wird. Individuelle To-Do-Listen sorgen dafür, dass der Fokus auf den wichtigsten Aufgaben liegt und helfen dabei, Arbeitsüberlastungen zu vermeiden.
Ein wichtiger Aspekt beim Remote-Arbeiten ist die Erfassung der Zeit. Hierzu bietet factro die Möglichkeit, innerhalb einer einzelnen Aufgabe einen geplanten Zeitaufwand festzulegen. Dort erfasst der Ausführende, wie viel Zeit für diese Aufgabe angefallen ist. Aus dem Plan- und dem Ist-Aufwand berechnet sich anschließend der Rest-Aufwand. Die verschiedenen Ansichten in factro sorgen dafür, dass die Planung strukturiert bleibt, Chaos verhindert wird und Projekte erfolgreich angeschlossen werden.
Google Drive – Dokumente effektiv verwalten
Für Remote-Teams sowie verteilte Arbeitsumgebungen ist eine gut organisierte Dokumentenverwaltung unverzichtbar – und Google Drive macht das einfach und effektiv. Dokumente, Tabellen und Präsentationen können zentral gespeichert, geteilt und gemeinsam bearbeitet werden. Die Cloud-Lösung ermöglicht dem gesamten Team, jederzeit auf aktuelle Dateien zuzugreifen und nahtlos zusammenzuarbeiten – egal, wo man sich gerade befindet.
Slack – reibungslose Kommunikation mit Deinem Team
Ein guter Austausch ist in jedem Unternehmen unerlässlich. Mit Slack steht ein beliebtes Tool zur Verfügung, das Mitarbeitende über Direktnachrichten und thematische Channels miteinander verbindet – ideal für Team- und Projektkommunikation. Mit den sogenannten „Huddles“ werden spontane digitale Meetingräume, die Audio-, Video- und Screensharing-Funktionen haben, geschaffen. Dadurch wird die Teamarbeit erheblich erleichtert.
Die Zukunft der Arbeit ist digital – und Du gestaltest sie mit
Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist kein fernes Zukunftsszenario, sondern längst in den meisten Branchen Realität. Sie bringt immense Chancen mit sich: mehr Flexibilität, effizientere Prozesse und die Möglichkeit, Arbeit neu zu denken. Doch mit den Chancen kommen auch Herausforderungen, die uns alle fordern – von der beruflichen Weiterbildung bis zur Anpassung an neue Technologien. Zusätzlich entstehen immer mehr anpassungsfähige Arbeitsmodelle, agile Methoden und auch digitale Tools mit verschiedenen Funktionen wie Projekt- und Zeitmanagement.
Fest steht: Der digitale Wandel ist ein gemeinsamer Prozess, den wir aktiv mitgestalten können. Wer bereit ist, sich auf den Wandel einzulassen, wird nicht nur mithalten, sondern die Zukunft der Arbeit selbst prägen.


