Newsletter-Öffnungsrate steigern mit diesen 5 Tipps

von | 16.02.2022

E-Mail-Marketing optimieren

Spätestens seitdem die Corona-Pandemie überall auf der Welt herrscht, wissen Expert*innen im Marketing, dass das Newsletter-Marketing einer der großen, wiederentdeckten Trends sein wird. Dabei handelt es sich um regelmäßige, elektronische Rundschreiben, die von Unternehmen per E-Mail an eine Liste verschiedener Empfänger*innen versendet werden.

Du kannst je nach Betrieb und Zielgruppe einen informativen oder unterhaltenden Charakter haben. Bedingung ist jedoch, dass die Mails auch gelesen werden. Wir zeigen dir fünf Wege, wir du die Öffnungsrate deiner Newsletter effizient steigerst. So geht ein erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Newsletter und die Öffnungsrate

Bis vor einigen Jahren galten Newsletter und das Marketing via E-Mail noch eher als altbacken. Seit einigen Jahren erlebt das Newsletter-Marketing eine Renaissance und gewinnt immer mehr an Wichtigkeit für Unternehmen, die erfolgreich werben möchten. Spätestens seit der Corona-Pandemie ist das Medium „E-Mail“ jedoch wieder ein enorm wichtiger Teil der digitalen Kommunikation.

Newsletter sprechen die eigene Zielgruppe an, bieten interessante Informationen, binden den Kundenstamm und begünstigen Kaufentscheidungen. Zudem ist es leicht, günstig, geht schnell und vor allem ist es messbar, beispielsweise über die Öffnungsrate.

Dieser Wert sagt aus, wie das Verhältnis zwischen zugestellten Mails und öffnenden Empfänger*innen ist. Indem ein kleines, pixelgroßes Bild, in den Newsletter integriert wird, kann nach Versenden des Newsletters über die Serverdaten die Zugriffszahl auf genau dieses Bild gemessen werden – daher der Begriff „Zählpixel“.

Damit kann man dann angeben, welche Prozentzahl der Empfänger*innen die E-Mail geöffnet haben. Je mehr, desto besser. Du solltest auf gar keinen Fall unter 10 Prozent liegen. Im Schnitt erreichen Mails jedoch eine Öffnungsrate von 20 Prozent. Ziel sollten mindestens die 30 bis 40 Prozent oder mehr sein. Alles, was über eine Öffnungsrate von 50 Prozent geht, ist herausragend.

Um E-Mail-Marketing effektiv sowie zeit- und kostensparend zu betreiben, solltest du den Prozess so gut es geht automatisieren. Dabei helfen dir Newsletter-Tools, die dir nicht nur beim Aufbau und Aussehen einer guten Mail helfen, sondern auch beim Versenden der Mails, beim Pflegen des Mailverteilers sowie bei der Auswertung der Daten, einschließlich der Öffnungsrate. Ein solches Tool sollte die Basis deines Newsletter-Marketing bilden.

  1. Personalisierung
  2. Betreff muss überzeugen
  3. Pre-Header sinnvoll nutzen
  4. Hoher Mehrwert für die Leser
  5. Gute Lesbarkeit der Mails

Zwei Frauen sitzen sich am Schreibtisch gegenüber

1. Personalisierung

Dieser Tipp gilt wohl für beide Seiten, also Empfänger*innen und Absender*innen. Zunächst muss der Name im Absenderfeld Vertrauen schaffen. Dabei handelt es sich um eine der ersten Informationen, die mit dem Newsletter ankommen.
Es muss direkt hervorgehen, woher die E-Mail kommt und warum. Deshalb muss der Name deines Unternehmens enthalten sein. Für eine persönliche Bindung darf ein Name hinzugefügt werden, wie zum Beispiel „Björn von factro“. So wird automatisch ein persönlicher Bezug hergestellt.

Auf der anderen Seite sollte eine Personalisierung der Begrüßung in der Mail nicht fehlen. Die Empfänger*innen sollten je nach Grad der Förmlichkeit deines Unternehmens mit Vor- und/oder Nachname angesprochen werden. Das lässt sich beispielsweise bei Newsletter-Tools entsprechend einstellen, sodass jede Mail personalisiert versendet wird.

2. Betreff muss überzeugen

Der Titel in der Betreff-Zeile deines Newsletters kann ebenfalls über die Öffnung der Mail den Ausschlag geben. Halte den Betreff knapp und aussagekräftig. Er soll die Empfänger*innen neugierig machen, aber ihnen noch nicht zu viel verraten.
Fragen oder Aufforderungen im Betreff sprechen die Menschen stärker an. Verzichte jedoch auf Emojis und Sonderzeichen, die den Titel unruhig wirken lassen könnten. Oft können die ohnehin nicht richtig angezeigt werden.

3. Pre-Header sinnvoll nutzen

Noch vor dem eigentlichen Öffnen der Mail, lassen Mail-Programme einen Einblick in den Pre-Header-Bereich zu. Dieser Platz ist sehr wichtig. Du solltest ihn für das kurze und knappe Vermitteln von Inhalten benutzen.
Das geht am besten in Form von Schlagworten, die einen Eindruck vom Inhalt der gesamten Mail vermitteln. Idealerweise verlinken diese Schlagworte auf die zugehörigen Beiträge im Newsletter, sodass die Leser*innen direkt zu dem für sie interessanten und relevanten Content gelangen.

4. Hoher Mehrwert für die Leser

Achte beim Verfassen der E-Mails auf einen hohen Mehrwert.
Dieser Punkt kann für eine dauerhaft hohe Öffnungsrate sorgen: der eigentliche Inhalt deines Newsletters. Schon bei der ersten Mail sollten die Empfänger*innen informiert und unterhalten werden.

Auf keinen Fall sollte ausschließlich der Eindruck entstehen, dass du Ihnen nur etwas verkaufen möchtest. Newsletter sollten einen hohen Mehrwert bieten, damit die Mails in Zukunft mit Interesse verfolgt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • die Vorstellung neuer Produkte
  • Tipps zur Verwendung der Produkte, auch in Form von Videos
  • Neuigkeiten rund ums Unternehmen
  • Angebote und Rabatte
  • News aus der Branche
  • Einladungen zu digitalen oder analogen Veranstaltungen
Mann im Remote Work

Achte beim Verfassen der E-Mails auf einen hohen Mehrwert

Spannende mehrteilige Serien oder feste Rubriken, die in den Newslettern erzählt werden, können die Mails ebenfalls spannender und interessanter machen.

5. Gute Lesbarkeit der Mails

Die E-Mail muss natürlich ansprechend gestaltet sein. Stilistisch sollte Sie an die Corporate Identity deiner Firma angelegt sein, damit alles wirkt wie aus einem Guss. Spam-Begriffe sollten vermieden werden, damit die Mail überhaupt ankommt. Viele Newsletter-Tools können dir jedoch dabei helfen.
Achte darauf, dass die Mail sowohl am Desktop als auch auf dem Smartphone richtig angezeigt wird. Die Inhalte sollten nie breiter als 600 Pixel sein. Texte werden linksbündig oder zentriert dargestellt. Pro Zeile nutzt du nicht mehr als 50 Zeichen.
Dass die Rechtschreibung perfekt sein sollte, brauchen wir wohl nicht zu erwähnen. Dabei sind kurze prägnante Sätze wichtig. Bilder, Fotos und Grafiken lockern die Mail auf. Wichtiges stellst du gefettet dar.

Fazit

Beim E-Mail-Marketing gibt es viele Stellschrauben an denen du drehen kannst, wenn die Öffnungsrate deiner Newsletter steigern willst. Neben einer guten Lesbarkeit und Inhalten mit Mehrwert solltest du die Empfänger*innen bereits vor dem Öffnen der Mails nicht abschrecken. Dazu nutzt du einen kurzen und aussagekräftigen Betreff, persönliche Ansprachen und eindeutige Absendeadressen. Wenn alles gut läuft, erreichst du mit diesen Tipps eine Öffnungsrate von 30 bis 40 Prozent oder sogar noch mehr.

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