Wie Unternehmen ihren Alltag digitalisieren

Für Unternehmen ist die Digitalisierung eine Chance, Zeit und Kosten zu sparen. Wie das Beispiel Finanzierung zeigt, geht das auch ohne große Investitionen.

Die Zukunft ist digital

Dass die Zukunft vieler Unternehmen nur gesichert ist, wenn die Digitalisierung auch dort (endlich) Einzug hält, ist mittlerweile auch im Mainstream-Denken angekommen. Kaum jemand wird behaupten, dass der eigene Betrieb komplett analog auskommt.

Ob bei neuen Maschinen, Techniken, Methoden, Prozessen oder in Buchhaltungs- und Finanzierungsfragen: Für Unternehmen ist die Digitalisierung keine Gefahr, sondern eine Chance. Sie müssen sie lediglich ergreifen und in den Alltag integrieren. Doch wie sieht das konkret aus?

Erster Schritt: Umdenken

Es klingt abgedroschen, und zu viele Unternehmensberater und Coaches haben bereits vom entscheidenden Mindset gesprochen. Es ist aber wirklich so: Oft fehlt es im Unternehmen an den Köpfen, die digitale Innovationen treiben und täglich vorleben.

Wer nur in analogen Prozessen denkt, wird sich mit neuen Wegen vermutlich schwertun. Diese Denkweise sollte aufgebrochen werden. Besonders Geschäftsführer tun gut daran, Offenheit zu zeigen: Schließlich können durch konsequent digital gedachte Prozesse enorme Kosten eingespart werden.

Ein Beispiel: Finanzlösungen

Privat betreibt nahezu jeder Online-Banking, checkt Kredite erstmal auf Vergleichsplattformen, sucht den günstigeren Anbieter für das Konto oder wechselt schnell die Bank. Bei Unternehmen ist das Thema Digitalisierung im Finanzbereich hingegen noch sträflich vernachlässigt.

Lassen Sie uns ein Szenario aufmalen: Es ist Sommer, es deutet sich an, dass eine Hitzewelle naht. Ein Zwischenhändler für Klimaanlagen und mobile Klimageräte bekommt eine Anfrage für eine Großbestellung eines Kunden – und freut sich auf den unerwarteten Umsatz.

Doch es gibt ein Problem: Die Bestellungen für den Sommer sind bereits über einen Lieferantenkredit geregelt. Einen zusätzlichen Kredit möchte der Lieferant nicht gewähren und auch die eigenen Mittel stecken bereits in den Lagerbeständen, die noch nicht abverkauft sind.

Digitale Prozesse sind schneller

In der analogen Welt beginnt der Zwischenhändler jetzt damit, seine Bankberater abzutelefonieren – denn die Zeit drängt! Bekommt der Kunde keine Bestellbestätigung, wandert er zur Konkurrenz. Doch die Mühlen von Banken mahlen langsam.

Man bietet ihm Termine vor Ort an, um die Situation zu besprechen – und zwar nächste Woche. Doch er braucht die Zusage zur Finanzierung schneller. Analog geht der Auftrag verloren und ein bisher zufriedener Stammkunde kauft bei Mitbewerbern.

Dringende Anliegen flexibel lösen

Ist der Händler aber digitalen Prozessen und neuen Wegen gegenüber aufgeschlossen, profitiert er von den Vorteilen, die neue Anbieter in diesem Bereich der Finanzierungslösungen bringen.

Durch komplett Digitale Schnellkredite für Unternehmen sind auch in den Markt für Finanzen längst moderne Strukturen eingezogen: Schnelle Zusagen durch automatisierte Prüfungen und Analysen, faire Konditionen, da weniger kostspielige Fachleute lange Zeit mit der Kreditprüfung zu tun haben und keine unnötigen Banktermine mehr vor Ort.

Zeit und Kosten sparen

Durch die Zusage des Kredits in nur 48 Stunden kann der Händler den Großauftrag annehmen, da die Vorfinanzierung der Waren gesichert ist. Das Geschäft geht nicht verloren, der Kunde ist glücklich und der zusätzliche Umsatz eingefahren.

An diesem Beispiel erkennt man das Potenzial von digitalen Prozessen im ganz normalen Geschäftsalltag. Meist geht es gar nicht darum, riesige Summen für die Digitalisierung in die Hand zu nehmen. Durch das Wissen und die folgende Anwendung von Online-Lösungen kann bereits ein Großteil an Zeit und somit auch Geld eingespart werden.

Strukturen überprüfen, Digital Leader fördern

Leider ist es meist nicht damit getan, dass die Offenheit für neue, digitale Wege in ein Unternehmen einkehrt. Es müssen auch Taten folgen. Dazu benötigt man Fachkräfte, die als Digital Leader voran gehen, die Neuerungen einführen und für Akzeptanz sorgen. Eine gesunde Förderung und vor allem Vertrauen sind dabei entscheidende Voraussetzungen.

Führungskräfte im Mittelstand müssen neuen digitalen Wegen immer aufgeschlossen sein. Ansonsten wird das Unternehmen früher oder später abgehängt. Denn so viel ist sicher: Die Zukunft ist digital und die Konkurrenz schläft auf keinen Fall.

Autorenbild von Christian Scherer

Dieser Artikel wurde erstellt von Christian Scherer, Marketing Manager bei compeon.

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